Zwischenbericht zum 31. März 2013

  • Konzernumsatz geht im ersten Quartal um 13% auf 962 MioEUR zurück
  • Negatives EBIT von 19 MioEUR
  • Defence mit deutlichem Umsatzrückgang, Auftragseingang aber weiterhin auf hohem Niveau
  • Automotive durch schwächere Konjunktur und Restrukturierungsmaßnahmen belastet
  • Strategieprogramm Rheinmetall 2015 wird konsequent umgesetzt
  • Prognose für das Gesamtjahr 2013 bleibt unverändert

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern ist in beiden Geschäftsbereichen verhalten in das neue Geschäftsjahr gestartet. Ein gesunkener Umsatz und erste Restrukturierungsmaßnahmen haben das Ergebnis stark belastet. Allerdings hält das Unternehmen an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest.

„2013 wird für Rheinmetall ein Jahr des Übergangs“, sagt Vorstandsvorsitzender Armin Papperger. „Wir haben ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Steigerung der Kosteneffizienz auf den Weg gebracht und setzen diese Maßnahmen jetzt konsequent um. Ich bin zuversichtlich, dass Rheinmetall von 2015 an wieder zu früherer Ertragsstärke zurückkehren wird.“

Wie erwartet, reduzierte sich das Geschäftsvolumen des Konzerns im ersten Quartal 2013 gegenüber den Vergleichszahlen des Vorjahres. Rheinmetall erzielte einen Gesamtumsatz von 962 MioEUR, was einem Rückgang um 13% gegenüber dem ersten Quartal 2012 (1.109 MioEUR) entspricht.

Neben dem deutlich zurückgebliebenem Umsatz führten erhöhte Entwicklungskosten bei Automotive, nicht gedeckte Kostenstrukturen und ein veränderter Produktmix bei Defence zu einem operativen Verlust (EBIT vor Restrukturierungsaufwendungen) von 14 MioEUR. Unter Berücksichtigung der erfassten Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 5 MioEUR errechnet sich ein Konzernverlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 19 MioEUR, ein Minus von 62 MioEUR gegenüber Vorjahr.